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Neu: Vibe Coding und der KI-Kompass. Der Leitpfad zur eigenen App, der Abo-Rechner und was sich bei KI ändert.

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Vibe Coding für Einsteiger

Eigene Werkzeuge bauen, ohne zu programmieren.

Beim Vibe Coding beschreibst du in normalen Sätzen, was du brauchst. Die KI schreibt den Code. Du entscheidest, prüfst und sagst, was fehlt. Hier lernst du in fünf Stufen, wie aus einem Ärgernis deine eigene App wird.

Kurz erklärt

Drei Wörter, die du kennen solltest.

PromptDeine Anweisung an die KI. Ganz normale Sätze, kein Fachjargon.
BriefingEine kurze Beschreibung, was deine App können soll und was nicht. Sie passt auf eine Bildschirmseite.
CodeDie Befehle, aus denen ein Programm besteht. Den schreibt die KI, du musst ihn nicht lesen können.
Leitpfad

Vom Ärgernis zur eigenen App.

Fünf Stufen. Jede hat einen kurzen Prompt zum Kopieren und ein klares Zeichen, wann du fertig bist. Die Prompts funktionieren mit jeder KI, zum Beispiel mit Claude, ChatGPT oder Gemini.

  1. Stufe 1

    Ärgernis finden

    Gute Apps beginnen mit etwas, das dich jede Woche nervt. Eine Liste, die du immer wieder abtippst. Eine Erinnerung, die du vergisst. Such dir ein kleines Ärgernis, kein großes Projekt.

    Prompt zum Kopieren
    Ich möchte mir mit KI ein kleines eigenes Werkzeug bauen. Stell mir Fragen zu meinem Arbeitsalltag, eine nach der anderen. Hilf mir danach, drei Ärgernisse zu finden, die sich mit einer einfachen App lösen lassen.

    Fertig, wenn du dein Ärgernis in einem Satz aufschreiben kannst.

  2. Stufe 2

    Briefing per KI-Interview

    Statt einen langen Prompt zu schreiben, lässt du dich von der KI befragen. Sie fragt so lange nach, bis sie versteht, was deine App können soll. Und was sie nicht sein soll. Das ist genauso wichtig.

    Prompt zum Kopieren
    Ich möchte eine App für dieses Ärgernis bauen: [dein Ärgernis in einem Satz]. Stell mir Fragen, eine nach der anderen, bis du genau verstehst, was die App können soll. Frag auch, was sie nicht sein soll. Fass danach alles als kurzes Briefing zusammen.

    Fertig, wenn dein Briefing auf eine Bildschirmseite passt und du jedem Satz zustimmst.

  3. Stufe 3

    Aussehen zuerst

    Bevor Code entsteht, schaust du dir an, wie deine App aussehen könnte. Lass dir mehrere Entwürfe zeigen und nimm den, den du gern benutzen würdest. Jetzt ist Ändern noch einfach.

    Prompt zum Kopieren
    Hier ist mein Briefing: [Briefing einfügen]. Zeig mir drei verschiedene Entwürfe für den Startbildschirm, noch ohne Funktion. Beschreib bei jedem in einem Satz, für wen er passt.

    Fertig, wenn du einen Entwurf gewählt hast.

  4. Stufe 4

    Kurzer Bauauftrag

    Jetzt baut die KI. Dein Auftrag bleibt kurz: das Briefing, der gewählte Entwurf und die eine wichtigste Funktion. Alles Weitere kommt danach, Stück für Stück.

    Prompt zum Kopieren
    Bau jetzt die erste Fassung nach meinem Briefing und dem gewählten Entwurf. Nur die wichtigste Funktion: [Funktion]. Sag mir danach in einfachen Worten, wie ich sie teste.

    Fertig, wenn die wichtigste Funktion einmal von Anfang bis Ende klappt.

  5. Stufe 5

    Prüfen und absichern

    Bevor du deine App benutzt oder teilst, prüfst du sie. Die KI hilft dabei. Die Haken setzt du selbst.

    Die Liste speichert nichts. Sie hilft dir nur beim Durchgehen.

    Prompt zum Kopieren
    Prüf meine App auf Fehler und Sicherheitslücken. Stehen irgendwo Passwörter, Schlüssel oder persönliche Daten im Code? Erklär mir jede Fundstelle in einfachen Worten und sag mir, wie ich sie behebe.

    Fertig, wenn alle vier Haken gesetzt sind.

Claude, ChatGPT und Gemini sind Produkte ihrer Hersteller. DailyVYBZ ist davon unabhängig und nennt sie nur als Beispiele.

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